Füchse im Gemeindegebiet

Fuchs

Bild von FoxTerrier / Pixabay

Die Fuchspopulation in unserem Ortsgebiet nimmt ständig zu. Füchse sind natürlich nett anzusehen und sie bedienen sich sehr gerne an Futterschalen, die für Katzen oder andere Haustiere auf Terrassen hergerichtet sind. Es ist daher ratsam keinerlei Futter im Freien hinzustellen, um Füchse nicht anzulocken. Wenn sich Füchse trotzdem nähern, sollten diese vertrieben werden, da es Wildtiere sind und sie Krankheiten (z.B. Fuchsbandwurm, Fuchsräude und Staupe) übertragen können.

Der Fuchsbandwurm ist ein ein winziger Parasit, der vor allem in Füchsen vorkommt, aber auch in Hunden und Katzen vorkommen kann. Seine Larven können Menschen infizieren. Die Eier des Bandwurms gelangen über den Kot des Endwirts in die Umwelt. Die Ansteckung erfolgt direkt über Kontakt mit den infizierten Tieren oder indirekt durch kontaminierte Beeren, Pilze, Wasser oder rohes Wildfleisch.

Gelangt der Parasit in den Menschen, kann er schwere Erkrankungen auslösen, bei der Organzysten entstehen. Der Fuchsbandwurm ist laut WHO die gefährlichste Wurmkrankheit der nördlichen Hemisphäre.

Aufgrund des Infektionsrisikos sollte Füchse grundsätzlich nicht angefasst werden und wenn erforderlich, dann sollten immer Handschuhe und auch eine Maske getragen werden. 

Ein besonderes Augenmerk sollten Hunde- und Katzenbesitzer immer auf ihre Tiere haben, da die Tiere die Eier des Fuchsbandwurmes auch unbemerkt nach einem Ausgang in den Wald im Fell mitbringen können und so ein Infektionsrisiko für Tierbesitzer gegeben ist.

 

Umweltgemeinderat Peter Durec

 

30.04.2026